Parasiten sind Lebewesen, die auf Kosten ihres Wirtes überleben. Im Laufe der Entwicklungsgeschichte des Menschen haben sich viele Parasiten auf das Überleben in einem menschlichen Wirt spezialisiert. Gerade der Magen-Darm-Trakt des Menschen dient häufig als Eintrittspunkt für diese Parasiten. Der Darm ist über die Nahrung oder verunreinigtes Trinkwasser leicht zugänglich.
Parasiten können leider viele Symptome auslösen, je nach Parasit (oder Wurn) können diese sich auch völlig voneinander unterscheiden:
- angefangen von Symptomen im Magen-Darmtakt wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung
- über Symptome, die seitens des Gehirns ausgehen wie Niedergeschlagenheit, Konzentrationsprobleme, Emotionslosigkeit, geringe Aufmerksamkeitsspanne, Stimmungsschwankungen, Stressgefühle etc.
- bis hin zu Symptomen wie z. B. Hautausschläge, Dunkelfärbung des Urins, Blutarmut, Unterernährung und beispielsweise auch Juckreiz.
Sollten bei Ihnen Parasiten diagnostiziert worden sein (durch einen Arzt oder weil Sie einen positiven Befund eines Selbsttests mit Parasiten haben) oder weil Sie generell Vorbeugung betreiben wollen (z. B. weil Sie häufig verreisen, auswärts essen oder nach einem Urlaub in einem tropischen Land etc.) können Sie - begleitend - diese einfache Parasitenkur durchführen:
Sie benötigen für eine Mischung:
250 g Rainfarnblüten (Tanacetum vulgares)
100 g Gewürznelken
50 g Wermutkraut (Artemisia absinthium)
Diese Kräuter erhalten Sie in Ihrer Apotheke oder auch online, wenn Sie danach suchen (z. B. hier).
Vermahlen Sie alles zu einem feinen Pulver (in einer Kaffeemühle, Mixer, Thermomix) und geben den Inhalt in ein Glas mit einem gut schließbarem Deckel (oder in ein ähnliches Gefäß, wichtig ist nur, dass es einen Deckel hat, der gut abschließt).
Gehen Sie so vor:
1. Tag:
Sie nehmen 1 TL des Parasitenpulvers, schlucken es und trinken mind. 100 ml Wasser nach. Die Einnahme sollte 30 min. vor dem Frühstück erfolgen.
2. Tag:
Sie nehmen die gleiche Menge - jedoch jetzt 2 x am Tag: morgens und abends - und immer jeweils 30 min. vor der Mahlzeit.
3. Tag:
Sie nehmen ab jetzt diese Menge 3 x täglich, jeweils vor den Mahlzeiten, zu sich.
Diese Dosis (3 TL pro Tag) behalten Sie über insgesamt 14 Tage bei; dann machen Sie 7 Tage Pause und wiederholen die Kur noch einmal für 14 Tage.
Erhaltungsprogramm:
Nach Bedarf einmal pro Woche 3 x täglich 1 TL des Parasitenpulvers einnehmen.
Hinweise:
Wenn Parasiten absterben werden Giftstoffe frei, die Symptome auslösen können (z. B. Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen etc.) Daher ist es sinnvoll, dass Sie ggf. die Parasitenkur bei auftretenden Symptomen mit diesen Maßnahmen unterstützen:
L-Ornithin
Das ist eine nicht-essentielle Aminosäure. 2-3 g vor dem Schlafengehen mit einem Glas Wasser einnehmen. Ornithin unterstützt die Leber bei der Entgiftung und gilt außerdem noch als schlaffördernd.
Mariendistelsamenpulver:
3 x täglich einen TL vor dem Essen einnehmen
Fördert ebenfalls die Leberentgiftung und unterstützt die Leberzellen.
Wahlweise können Sie auch, wenn Sie nicht so gerne Pulver nehmen, 3 x täglich 1 Kapsel zu den Mahlzeiten mit Mariendistel-Extrakt verwenden (z. B. von der Marke Netzeband)
Entgiftungshilfe Zeolith-Bentonit:
Eine Kombination aus gleichen Teilen Zeolith und Bentonit-Pulver (das ist ein Vulkangestein) und Flohsamenschalen herstellen: (z. B. jeweils 20 g von jedem).
Von dieser Mischung 1 x täglich jeweils 1 TL auf ein Glas Wasser mischen, kurz quellen lassen und dann trinken. Zeolith und Bentonit binden Toxine und verhindern deren Wiederaufnahme durch den Darm ("enterohepathischer Kreislauf"). Dadurch werden vermehrt Toxine ausgeschieden anstatt sie wieder aufzunehmen.
Flohsamenschalen sorgen dabei dafür, dass der Stuhl weich bleibt und es nicht zur Verstopfung kommt.
Achtung: Nicht abends zusammen mit dem Ornithin trinken, da diese Mischung die Wirkung von Nährstoffen aufhebt. Am besten also vormittags oder nachmittags "zwischendurch" trinken.
Generell sollte man bei Parasiten und der Kur auf eine regelmäßige Verdauung achten, so dass es nicht zur Verstopfung kommt. Wir empfehlen die regelmäßige Einnahme des ionischen Magnesiums, falls Sie es noch nicht nehmen - mehr Infos hier.
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